Alzheimer

Aus Heilkundelexikon
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Die Angst vor Alzheimer


Wie verläuft eine Alzheimer-Erkrankung, und was sind typische Warnsignale?

Allein in Deutschland leben zurzeit etwa 800.000 Menschen, die an der Alzheimer-Krankheit leiden. In deren Verlauf bilden sich unlösliche Eiweißklumpen, so genannte Amyloide, die das Gehirn sukzessive zerstören. Sie behindern die Reizübertragung zwischen den Nervenzellen, die für als Lernprozesse, Orientierung und Gedächtnisleistung unerlässlich ist. Das Anfangsstadium der Erkrankung macht sich mit zunehmender Vergesslichkeit und zeitlicher Orientierungsschwierigkeit bemerkbar. Im weiteren Verlauf, kommt es zu Handfertigkeits-, Erkennungs- und Sprachstörungen, steigender Vergesslichkeit und Wahnvorstellungen. Jede Alzheimer-Demenz beginnt mit Gedächtnisstörungen, aber nicht jede Gedächtnisstörung alter Menschen ist unbedingt eine beginnende Alzheimer-Demenz.

Welche Ursachen hat die Erkrankung?

Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer Demenz spielt der Neurotransmitter-Botenstoff Glutamat. Ist der Glutamatpegel im Gehirn anhaltend erhöht, sind die Nervenzellen dauererregt, verlieren ihre Funktionsfähigkeit und sterben letztendlich ab. Als Folge dieser degenerativen Veränderung wird ein wichtiger Botenstoff vermindert gebildet, das Acetylcholin. Eine weitere Rolle bei degenerativen Erkrankungen im Gehirn spielt die so genannte Hypoxie (Anm.: Sauerstoffmangel und/oder Sauerstoffverwertungsstörungen. Wir wissen heute, dass durch Sauerstoffmangel die „Dirigenten" im Gehirn, die Astrozytenzellen, absterben.


Lässt sich Alzheimer durch die Ernährung beeinflussen?

Der Geschmacksverstärker Natriumglutamat, enthalten in vielen Soßen, Suppen und anderen Fertigprodukten, steht im Verdacht, bei längerem Verzehr die degenerativen Vorgänge im Gehirn zu verstärken und sollte deswegen, so glauben es Naturheilkundler, vermieden werden. Die Ernährung sollte viel frisches Bio-Gemüse und Obst enthalten. Einige Beobachtungen weisen darauf hin, dass Indien die niedrigste Alzheimer-Rate der Welt hat. Sie liegt dort bei einem Prozent der über 65-Jährigen, während rund zehn Prozent der Amerikaner über 65 Jahre an Alzheimer erkranken. In Indien gehört die Kurkuma-Pflanze zu den Grundnahrungsmitteln. Gezielte Beobachtungen lassen vermuten, dass Extrakte aus dieser Pflanze den Verlauf der Krankheit signifikant verbessern. Hochwertige Öle, Omega-3-Fettsäuren, sind unerlässlich, um das Nervensystem optimal mit Fetten zu versorgen. Weitere positive Pflanzen sind das Ginkgo und die Rhodiola sowie eine große Anzahl sekundärer Pflanzenstoffe, die so genannten Polyphenole.

Welche Behandlungsmethoden kennt die Naturheilkunde?

Die Naturheilkunde sieht als Hauptauslöser der Erkrankung eine zunehmende Vergiftung mit Schwermetallen, an erster Stelle das hochgiftige Quecksilber. Es ist zum Beispiel enthalten in Amalgam-Zahnfüllungen und vielen Impfstoffen in Salzform als Konservierungsmittel. In vielen Naturheilpraxen werden so genannte Entgiftungsinfusionen (Anm.: über einen Dauertropf wird eine biologische Substanz zugeführt, die Schwermetalle an sich bindet und über die Niere ausscheidet) durchgeführt. Sammelt man nach dieser Infusion 24 Stunden lang den ausgeschiedenen Urin und untersucht ihn in einem Labor auf Schwermetalle, finden sich oft drastisch erhöhte Werte an zum Beispiel Quecksilber, Cadmium, Palladium, Blei und Aluminium. Als weitere Therapie gibt es nach den Erfahrungen der Naturheilkunde die Möglichkeit den Acetylcholin-Spiegel, ebenfalls durch Infusionen mit biologischen Stoffen, zu erhöhen und durch die Injektion von so genannten HirnPeptiden, gewonnen aus tierischen Gehirnen, den Verlauf der Krankheit oftmals zu verbessern. Naturheilkundlich gesehen ist die sinnvollste Behandlung einer Problematik immer die Prophylaxe. Es gibt mittlerweile einige Blutlaborwerte, die durch abweichende Normwerte als Alzheimerrisiko bewertet werden können. Diese lassen sich von einem labordiagnostisch erfahrenen Therapeuten erkennen und durch therapeutische Maßnahmen nicht selten wieder in die Norm bringen. Somit kann unserer Meinung nach das Risiko einer Alzheimererkrankung minimiert werden. Die hier beschriebenen Methoden und Ursachenerklärungen entstammen den Beobachtungen der Naturheilkunde und werden von der Schulmedizin nur zum Teil anerkannt.