Arteriosklerose

Aus Heilkundelexikon
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Was bedeutet Arteriosklerose ?

Verdicken sich die Wände der vom Herzen wegführenden Blutgefäße, der Arterien, und lagern sich Fette und Kalk darin ab, so sinken der Durchfluss und die Elastizität dieser Adern und man spricht von Arteriosklerose.


Wie entsteht Arteriosklerose ?

Die größten Risikofaktoren für die Entstehung sind Rauchen, Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte, Fehlernährung, Bewegungsmangel, Stress, Diabetes und die Belastung durch Umweltgifte und Schwermetalle, zum Beispiel Amalgam. Seltener sind genetische Fettstoffwechselstörungen.

Wie kommt es zu arteriosklerotischen Ablagerungen ?

Eine Theorie sagt, dass eine Anhäufung von Metallen und Toxinen im Organismus zu einer Erhöhung der freien Radikalen führen soll. Diese verursachen dann an den Innenwänden der Arterien Zellmembranschädigungen. Cholesterin kann nun in die Arterienwände eindringen, dort oxydieren und die so genannte Plaquebildung in Gang setzen.

Wo liegen die Gefahren der Arteriosklerose ?

Durch die Gefäßverengung kommt es zu Durchblutungsstörungen. Organe und Gewebe können nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Vitalstoffen versorgt und zum Teil giftige Stoffwechselprodukte nicht mehr abtransportiert werden. Erst wenn Blutgefäße bereits zwischen 70 und 90 Prozent verstopft sind, entstehen die ersten Symptome wie Druckschmerz in der Brust, nachlassen der intellektuellen Leistung, Schwindel oder Schmerzen beim Gehen. Es drohen Herzinfarkt und Bypassoperation, Schlaganfall oder Amputation. Viele dieser Probleme können nach Meinung naturheilkundlicher Therapeuten mit einer speziellen Therapie vermindert oder sogar verhindert werden. Nach erfolgter Bypassoperation kann man einem erneuten Zusetzen der Gefäße vorbeugen.


Was genau ist unter dieser Therapie zu verstehen?

Diese Therapie ist ein von spezialisierten Therapeuten ausgeführtes ambulantes Heilverfahren, bei dem eine synthetisch hergestellte Aminosäure zusammen mit bestimmten Vitaminen und Mineralien als intravenöse Therapie verabreicht wird. Während diese Lösung über etwa drei bis vier Stunden langsam durch die circa 100.000 Kilometer Blutgefäße zirkuliert, sollen Metallionen zusammen mit anderen Bestandteilen der Plaques gebunden und zusammen mit dem Bindemittel ausgeschieden werden. Der Körper soll dadurch, wie Therapeuten annehmen, von vielen schädlichen Substanzen aus Atemluft, Trinkwasser, Nahrung und Zahnmetallen wie dem Amalgam entgiftet und die Durchblutung wieder hergestellt werden.

Für wen soll die Therapie geeignet sein?

Bis auf wenige Gegenanzeigen wie beispielsweise schwere Herz-, Nieren- und Lebererkrankungen sind aus Sicht der Therapeuten die Hauptanwendungsgebiete allgemeine Arteriosklerose, Schwermetallvergiftungen, diabetische Gefäßerkrankungen, rheumatische Erkrankungen, chronisches Müdigkeitssyndrom, degenerative Augenerkrankungen, Impotenz und vieles mehr.

Diese Therapie gehört aber zur Naturheilkunde und wird von der Schulmedizin kaum anerkannt, weil aus Sicht der Schulmedizin noch keine ausreichende Beweise für die Wirksamkeit geliefert worden seien.