Ausleitungsverfahren
Nach naturheilkundlicher Vorstellung sammeln sich in den Organen, dem Zellzwischenraum, den Blut- und Lymphgefäßen, aber auch im Blut selbst und anderen Körperflüssigkeiten oft Schlackenstoffe und Gifte an. Dadurch soll der Organismus belastet, Krankheiten begünstigt und die Leistungsfähigkeit reduziert werden. Aus naturheilkundlicher Sicht denkt man dabei auch an das biologische Gleichgewicht der Stoffe, denn Gift ist ja oft nur ein Zuviel eines an sich notwendigen Stoffs.
Dies alles kann man, so glaubt die Naturheilkunde, durch sorgfältige Diagnose und biologische Testverfahren erkennen und durch die Ausleitungsverfahren zu einem harmonischen Gleichgewicht führen. Dazu bedient man sich der medikamentösen Ausleitung, vorwiegend Homöopathika und sehr unterschiedlichen physikalischen Verfahren. Der naturheilkundliche Therapeut wird immer das für den Patienten und für dessen Beschwerden geeignete Verfahren auswählen. Ziel ist, das biologische Gleichgewicht wieder herzustellen. Das ist Erfahrungsheilkunde ohne den Anspruch einer wissenschaftlichen Beweisführung im Sinne der Schulmedizin, die die Ausleitungsverfahren als nicht bewiesen ablehnt.