Baseninfusion

Aus Heilkundelexikon
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In unserem Körper muss ein ständiges Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen (Laugen) bestehen. Dazu besitzt der Organismus eine Reihe von Regulationssystemen, die diese Ordnung herstellen.

Leider ist es aber so, dass wir uns in unserer heutigen Zeit nicht mehr so ernähren, wie es unser Körper braucht. Basische Stoffe, vor allem aus Gemüsen, werden viel zu wenig verzehrt. Der reichliche Fleischkonsum, auch Genussgifte, ja sogar Hektik und Stress sollen aus Sicht der Naturheilkunde zu einer Übersäuerung führen. Durch die Regulationsmechanismen sind Veränderungen des Säure-Basen-Gleichgewichts erst dann feststellbar, wenn diese sich bereits messbar im Blut bemerkbar machen und dann nicht selten sogar zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Der Naturheilkundler glaubt, besonders subtile Methoden zu besitzen, die bereits Frühwarnzeichen anzeigen. Daraus folgern Behandlungsmethoden, die im Gegensatz zu den Lehren der Schulmedizin stehen. Durch Baseninfusionen sollen aus Sicht der Naturheilkunde die körpereigenen Regulationsmechanismen wieder in die Lage versetzt werden, das natürliche Gleichgewicht herzustellen. Die Naturheilkunde glaubt, dass zahlreiche Erkrankungen durch Übersäuerung ausgelöst oder verschlimmert werden. Diese Vorstellung wird von der Schulmedizin nicht geteilt, weil aus ihrer Sicht keine ausreichenden Beweise vorgelegt wurden. Bei einer Baseninfusion werden basische Stoffe, die sofort vom Körper verwertet werden können, über eine Vene dem Blutkreislauf zugeführt und so an die beanspruchten Zellverbände weiterverteilt.

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