Baunscheidtieren

Aus Heilkundelexikon
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Diese von der Schulmedizin nicht anerkannte naturheilkundliche Methode gehört zu den Ausleitungstherapien. Dabei werden durch eine Nadelrolle oder einen Stichel mit mehreren Nadeln feine Stiche in die Haut gesetzt, die dann mit einem speziellen Öl eingerieben wird. Das Verfahren ist praktisch schmerzfrei, man spürt die Nadelung kaum. An den Stichstellen entwickeln sich kleine Pusteln, die sich oft mit Eiter füllen aber in aller Regel folgenlos verschwinden, wenn nach den Regeln der Kunst gearbeitet wird. Zunächst wird dadurch ein Reiz gesetzt, der auch durch Gewebehormone eine bessere Durchblutung bewirkt und als unspezifischer Reiz sowohl die lokale als auch allgemeine körpereigene Abwehr anregt. Gleichzeitig, so glauben Naturheilkundler, werden Giftstoffe aus dem Körper in diese Pusteln ausgeschieden und so eliminiert. Studien, die die unterschiedlichen Wirkmechanismen belegen, liegen aus schulmedizinischer Sicht nicht vor.

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