Burn Out

Aus Heilkundelexikon
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Burn Out -die Erschöpfung der Seele


Was genau versteht man unter Burn Out ?

Die Diagnose Burn Out beschreibt eine totale Erschöpfung des seelischen Gleichgewichts. Wir zeigen, dass nicht allein negativer Stress, sondern auch ein besonders hohes Engagement des Körper ausbrennen. Mittlerweile hat man über 100 verschiedene Symptome, angefangen bei Müdigkeit über Herzbeschwerden bis Migräne und Depression diagnostiziert. Gerade Menschen, die Beruf und Freizeit nicht trennen können, sind besonders gefährdet.

Was geschieht im Körper, wenn ein Mensch seelisch ausbrennt ?

Von den ersten Symptomen bis zum völligen Zusammenbruch vergehen durchschnittlich fünf Jahre. Der erzeugte negative Stress aktiviert über die Nebennierenrinde das Stresshormon Cortisol -eine chemische Notbremse die zunächst antreibt, aber dann müde macht und zur Ruhe zwingen soll. Der hohe Cortisolspiegel verhindert bis zu einem gewissen Grad die Produktion des Glückshormons Serotonin und blockiert schließlich die Gehirnsynapsen -jene Nervenverbindungen, die auch unsere Kreativität übertragen.


Was kann man vorbeugend tun ?

Bei leichter und mittlerer sportlicher Betätigung wird Cortisol vom Körper abgebaut. Betroffene fühlen sich schlagartig besser. In der Naturheilpraxis haben sich Infusionen mit dem Bio-Wirkstoff Acetylcholin in Verbindung mit homöopathischen Mitteln und Bachblüten als recht wirksam bewährt. Schon nach wenigen Anwendungen fühlen sich die Betroffenen oft viel belastbarer und vegetativ im Gleichgewicht. Erfahrungsgemäß spielen aber auch weitere Faktoren bei der chronischen Müdigkeit eine wichtige Rolle.

Können Sie uns ein paar Beispiele nennen ?

Für jeden Betroffenen ist eine gründliche medizinische Ursachenforschung anzuraten. Über normale Blutparameter lassen sich Erkrankungen wie zum Beispiel Schilddrüsendysfunktionen, chronische Virushepatitiden, Stoffwechselstörungen der Leber und Nieren, Anämien (Anm.: Blutarmut zum Beispiel durch Eisen- oder Vitamin-B12-Mangel), Immunschwäche und Mangel an Vitalstoffen nachweisen. Des Weiteren gibt es viele Faktoren, die sich nur alternativ diagnostisch nachweisen lassen.

Um welche Faktoren handelt es sich hierbei ?

In der Naturheilpraxis treffen wir häufig auf das Problem der Amalgamintoxikation (Anm.: Vergiftung). Das Quecksilber im Amalgam ist ein hochgradiges Nervengift und soll zudem ein überschießendes Pilzwachstum im Darm fördern. Gerade Candida-Albicans-Pilze scheiden massiv Stoffwechselgifte aus, die müde und innerlich nervös machen. Hier ist aus naturheilkundlicher Sicht eine Gebiss-Sanierung mit anschließender Giftausleitung durch bestimmte Mittel angesagt. Eine weitere wichtige Ursache für chronische Müdigkeit können versteckte Nahrungsmittelunverträglichkeiten sein. Gerade Menschen mit unerklärlichen Leistungsschwankungen sollten unbedingt eine spezifische Laboruntersuchung durchführen lassen. Patienten mit bleierner Müdigkeit und schneller körperlicher Erschlaffung sollten sich naturheilkundlich auf eine durchgemachte Munonuclerose Erkrankung untersuchen lassen. Diese vitale Erkrankung, auch unter dem Namen Pfeiffersches Drüsenfieber bekannt, wird leider immer noch häufig fehldiagnostiziert und mit Antibiotika therapiert.


Was ist so falsch an einer Antibiotikabehandlung und wo liegen die Alternativen ?

Antibiotika wirken nur auf Bakterien, schädigen aber dauerhaft die Energiegewinnung in jeder Körperzelle und sind letztendlich mit Schuld am Erschöpfungssyndrom. Durch eine Kombinationsbehandlung mit biologischen Mittel, die wir individuell zusammenstellen, kann aus Sicht der Naturheilkunde auch hier erfolgreich therapiert werden. Diese Therapieformen kommen aus der alternativen Medizin und werden von der Schulmedizin kaum anerkannt. Nur wenn es zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion mit Streptokokken Bakterien, meistens der Mandeln, kommt, ist eine antibiotische Behandlung sinnvoll. Das aber ist nur selten der Fall. Diese Erkenntnis ist durchaus schulmedizinisch, wird aber leider nur selten beachtet.