Depression

Aus Heilkundelexikon
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Depression – die Sparschaltung der Seele

Woran erkennt man eine Depression?

Typische Symptome sind Freudlosigkeit, fehlender innerer Antrieb, Schuldgefühle ohne wirkliche Begründung, eine ständige innerer Unruhe, Angstgefühle, Konzentrationsstörungen und körperliche Probleme wie Appetitlosigkeit, ein gesteigertes oder vermindertes Schlafbedürfnis und eine grundsätzliche Müdigkeit sowie Kopf-, Bauch-, Herz- und Rückenschmerzen.

Welche Ursachen hat eine Depression? ?

Biologisch gesehen ist die Depression eine Stoffwechselstörung im Gehirn. Das Wort Depression kommt von dem lateinischen Verb „deprimere“ mit der Bedeutung niederdrücken. Bestimmte Hirn-Botenstoffe, fachlich als Neurotransmitter bezeichnet, sind aus dem biologisch programmierten Gleichgewicht geraten und lösen psychische und körperliche Probleme aus. Statistisch gesehen erkranken in der BRD 20% aller Bürger irgendwann einmal an einer Depression.

Welche Möglichkeiten haben die Betroffenen?

Neben der Psychotherapie, die in einigen Fällen hilfreich sein kann, setzt die Schulmedizin auf die Verordnung von mittlerweile 20 unterschiedlichen Antidepressiva-Varianten. Man greift hierdurch chemisch mit zum Teil nicht unerheblichen Nebenwirkungen in die Biochemie des Hirnstoffwechsels ein, indem das Angebot stimulierender Transmitter wie Serotonin, Noradrenalin, Dopamin und Gaba erhöht, bzw. deren Abbau in den Synapsen (Schaltstellen zwischen Nervenzellen) verlangsamt wird. Am häufigsten werden die selektiven Serotonin-Aufnahme-Hemmer (SSRI) verordnet, da das Serotonin die wohl bedeutenste Rolle bei Depressionen spielt.

Welche Risiken birgt aus naturheilkundlicher Sicht die Behandlung mit Antidepressiva?

Bei fast allen chemischen Antidepressiva setzt eine positive Wirkung wenn überhaupt erst nach ein – drei Wochen ein. Allerdings sind nach neuestem Wissenstand bei ca. 50% aller Patienten chemische Antidepressiva unwirksam. Ein nicht geringer Anteil der Menschen verfügt im Stammhirn über so genannte Serotonin-Wächter-Rezeptoren, die bei einer künstlich herbeigeführten Serotonin-Abbau-Hemmung die eigene Produktion stark drosseln oder sogar gänzlich einstellen und damit eine vorhandene Depression massiv verstärken. Eine Untersuchung in den USA hat gezeigt, dass alle jugendlichen Amokläufer der letzten 10 Jahre vor ihrer Tat mit Serotonin-Abbau-Hemmern behandelt wurden. Die erschütternde Zahl von jährlich 10.000 Selbstmorden aufgrund von Depressionen in der BRD spricht für sich.


Welche alternativen bietet die Naturheilkunde?

Prinzipiell sollte die Behandlung der chronischen Depression nur von auf diesem Gebiet erfahrenen Therapeuten durchgeführt werden und von einer Eigentherapie kann an dieser Stelle nur dringend abgeraten werden. Bei leichten Formen können pflanzliche Mittel wie z. B. Extrakte aus dem Johanniskraut, Baldrian oder der Passionsblume äußerst hilfreich sein. Man sollte aber hierbei überdenken, das auch pflanzliche oder homöopathische Mittel in vielen Fällen nur symptomatisch an der wirkliche Ursache vorbeiwirken, wenngleich ohne in der Regel schädliche Nebenwirkungen.


Welche wirklichen Auslöser der Depression sehen die Ursachentherapeuten?

Wie bei fast allen chronischen Erkrankungen sieht die neueste Ursachenforschung die Depression als massive Störung der mitochondrialen Energiegewinnung innerhalb des Gehirns. Jede unserer mehrerer hundert Milliarden Nervenzellen enthält mehrere tausend dieser Energiekraftwerke, welche nonstop den Wunderstoff ATP (Adenosintriphosphat) produzieren. Gleichzeitig werden in diesen Mitochondrien die lebensnotwendigen Neurotransmitter Serotonin, Noradrenalin, Dopamin und Gaba aus den Aminosäuren Thyrosin, Tryptophan und Glutaminsäure synthetisiert. Ein unzureichender Umbau dieser mit der täglichen Nahrung aufzunehmender Aminosäuren führt unweigerlich zu einem Defizit wichtiger Neurotransmitter und zu einer breiten Problematik verschiedener Hirnstoffwechselerkrankungen.

Gibt es Alternativen in der Therapie der Depression?

In der modernen Ursachenforschung ist es fast unumstritten, dass nahezu alle chronischen Erkrankungen durch so genannte Mitochondropatien, also Mitochondriendysfunktion ausgelöst werden und durch innovative Blutlabordiagnostik auch objektivierbar sind. Die dominantesten Auslöser dieser mitochondrialen Energieprobleme sind nach Auffassung der Ursachentherapeuten eine massive Schadstoffbelastung der Nervenzellen durch Umweltgifte und Schwermetallbelastung vor allem aus giftigen Quecksilber-Amalgamfüllungen, eine ständige Entzündungstendenz des Körperstoffwechsels hervorgerufen durch den so genannten nitrosativen Stress (entsteht, wenn wichtige freie Radikale Pufferstoffe, also Antioxidantien fehlen) und letztlich die Verarmung an lebensnotwendigen Vitalstoffen. Eine ständig wachsende Anzahl an Therapeuten arbeiten sehr erfolgreich mit dem Cellsymbiosis-Therapiekonzept nach Dr. Heinrich Kremer. Dieses Konzept umfasst eine gründliche Blutlabordiagnostik, eine Schwermetallausleitung mittels Infusionen und eine Optimierung der mitochondrialen Energiegewinnung durch die Zuführung von notwendigen Vitalstoffen. Eine Anerkennung durch die Schulmedizin ist aber mangels wissenschaftlicher Studien im Sinne der Schulmedizin nicht gegeben.