Doping
Ein gesunder Sportler muss nicht dopen
Was genau versteht man unter Doping?
Unter Doping versteht man unerlaubte medizinische Methoden zur Leistungssteigerung im Sport. Diese werden in einer Doping-Liste aufgeführt und ständig aktualisiert. In Deutschland liegt mit der Einnahme von verbotenen Substanzen derzeit kein Strafbestand vor, eine Weitergabe oder ein Handel ist allerdings strafbar und wird mit einem Freiheitsentzug von bis zu drei Jahren geahndet.
Welches ist das gängigste Dopingmittel?
Am häufigsten kommen weltweit Stimulanzien wie zum Beispiel Amphetamine zum Einsatz. Sie werden kurz vor Beginn oder während eines Wettkampfes eingenommen. Diese chemischen Substanzen ähneln den körpereigenen Substanzen Adrenalin und Noradrenalin, steigern die motorische Aktivität und fördern die Aggressivität und Risikobereitschaft des Sportlers. Er verliert das Gefühl für seine natürliche Leistungsgrenze, sein körpereigenes Warnsystem reagiert nicht mehr und alle restlichen Körperreserven werden verbraucht. Dies führt zu schweren Erschöpfungszuständen und im Extremfall auch zum Tod.
In einem aktuellen Fall im Radsport war von Testosteron die Rede, können Sie uns dessen Wirkungsweise erklären?
Das männliche Sexualhormon Testosteron gehört zu den anabolen Stereoiden. Durch dieses Hormon bildet sich mehr Muskelmasse bei gleichzeitiger Abnahme von Fettgewebe. Da sich dabei jedoch auch der Herzmuskel vergrößert, die arterielle Durchblutung aber gleich bleibt, besteht eine erhöhte Herzinfarktgefahr. Eine Gefahr besteht bei Einnahme von EPO. EPO, also Erytropoetin, steigert die Bildung der roten Blutkörperchen. Das hat zur Folge, dass im Blut mehr Sauerstoff transportiert werden kann. Als Nebenwirkung wird das Blut zähflüssiger und das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls durch Embolie nimmt deutlich zu.
Welche legalen Möglichkeiten bietet die Naturheilkunde dem Leistungssportler?
Als erstes sollte man sich die Frage stellen, warum überhaupt so viele Sportler zu unerlaubten Mitteln greifen. Über 90 Prozent aller Sportprofis sind chronisch krank, neigen zu ständigen Infektionen, chronischem Erschöpfungssyndrom, multiplen Allergien und Asthma sowie unerklärbaren Leistungsschwankungen. Hier liegt wohl der Hauptgrund für Doping - ein gesunder Sportler hat es nicht nötig zu unerlaubten Mitteln zu greifen. Die Basis für eine optimale körperliche und mentale Leistungsfähigkeit fängt schon mit der täglichen Ernährung an. Die meisten Europäer haben eine Gluten-Klebereiweiß-Unverträglichkeit, die sich auf Weizen, Roggen, Hafer und Dinkel bezieht. Man kann sie durch einen einfachen Gliadin-Bluttest nachweisen. Die gängigen Nudel-Orgien gerade vor Wettkämpfen sind für positiv getestete Sportler Eigentore, da der Verzehr die Leistungsfähigkeit stark einschränkt.
Wie sollte sich ein Sportler mit Leistungsschwankungen behandeln lassen?
Sportler mit unerklärbaren Leistungsschwankungen, Allergien, ständigen Infektionen der Mandeln und Nasennebenhöhlen aber auch Kopfschmerzen und Belastungsasthma sollten unbedingt eine Untersuchung auf Nahrungsmittelunverträglichkeit machen lassen. Durch eine „Weglass-Diät“ können diese Krankheitssymptome deutlich gemindert werden, oft sogar völlig verschwinden Der erfahrene Naturheilkundler kennt viele Möglichkeiten, die körpereigenen Hormone, Stoffwechselmechanismen und vor allem die so genannte Energie-ATP-Synthese auf unschädliche und vor allem legale Art und Weise anzuregen. Gibt man dem Körper genügend Baussteine wie etwa essentielle Aminosäuren, Gluthation und Cystein, Spurenelemente wie Chrom. Molybdän und Selen, dazu Entsäuerungsmittel und rechtsdrehende Milchsäuren, sind unerlaubte Mittel nicht mehr nötig.