Fibromyalgie

Aus Heilkundelexikon
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Fibromyalgie -Hilfe durch Ursachentherapie


Was genau ist eine Fibromyalgie?

Fibromyalgie bedeutet übersetzt Fasermuskelschmerz. Es handelt sich dabei um eine schwere chronische, schulmedizinisch nicht heilbare Erkrankung, die durch Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur um die Gelenke und Wirbelsäule charakterisiert ist. In den meisten Fällen treten Begleitsymptome wie schnelle Erschöpfung, Müdigkeit, unruhige Beine, Schlafstörungen, Schweißausbrüche, Wetterfühligkeit, Depressionen, Kopfschmerzen, Migräne und Schwellungen von Händen, Füßen und Gesicht auf.


Wann wird die Diagnose Fibromyalgie gestellt?

Fibromyalgie lässt sich oft nur schwer diagnostizieren, da ein Großteil der Symptome andere Erkrankungen imitiert. Reagieren elf von 18 sogenannten „Tenderpoints“ auf Druck mit erheblichem Schmerzreiz, wird die Diagnose Fibromyalgie gestellt. Diese Punkte liegen symmetrisch auf der rechten und linken Körperhälfte in der Muskulatur und im Sehnenansatzbereich. Die meisten Wissenschaftler erklären die Fibromyalgie als eine generalisierte Störung in der Schmerzverarbeitung, deren Ursache im Zentralnervensystem und nicht im Muskel selbst zu suchen ist. Die Patienten haben entweder eine extrem niedrige Schmerzschwelle oder eine gestörte Schmerzverarbeitung. In Deutschland gibt es circa zwei Millionen Betroffene.


Wie wird die Erkrankung behandelt?

Das gängige Behandlungskonzept umfasst Bewegungstherapie, Ganzkörperwärmetherapie, Kältekammertherapie und die Verordnung von Antidepressiva und Schmerzmitteln. Cortison und Rheumapräparate zeigen keinerlei positiven Nutzen und sollten deshalb bei dieser Behandlung nicht eingesetzt werden.


Welche Alternativen bietet die Naturheilkunde?

Wie bei allen chronischen Erkrankungen sollten Symptome ursächlich behandelt und nicht unterdrückt werden. Die Basis zur Ursachentherapie soll aus naturheilkundlicher Sicht die Cellsymbiosis-Therapie sein. Dieses ganzheitliche Konzept sieht die Ursache chronischer Erkrankungen in einer massiven Schädigung der körpereigenen Mitochondrien, die in jeder Körperzelle tausendfach vertreten sind. Diese Mitochondrien produzieren in einem gesunden Zustand gigantische Mengen ATP (Anm.: Adenosintriphosphat). Dieser Energie-Botenstoff dirigiert den kompletten menschlichen Stoffwechsel und wird bei fast allen chronischen Erkrankungen vermindert gebildet. Durch die Substituierung bestimmter biologischer Nährstoffe soll die ATP-Synthese wieder optimiert werden können.


Wie kann noch geholfen werden?

Ein weiterer wichtiger Faktor in der naturheilkundlichen Behandelung ist die Wiederherstellung einer optimalen Darmfunktion. Nur wenigen Therapeuten ist bekannt, dass nur ein gesunder Darm ausreichend Serotonin synthetisieren kann. Dieser körpereigene Botenstoff sorgt für gute Laune, erholsamen Schlaf und erniedrigt das individuelle Schmerzempfinden. Mit über 30.000 Quadratmetern Resorptionsfläche ist der Darm mit Abstand unser wichtigstes Immunorgan. Viele Fibromyalgie-Betroffene leiden unter multiplen Nahrungsmittelunverträglichkeiten, welche körpereigene Entzündungsfaktoren in Gang setzen. Ein spezielle Laboruntersuchung kann hier oft Klarheit und durch Nahrungsmittelumstellung Abhilfe schaffen.

Die naturheilkundlichen Meinungen zu den Ursachen und damit auch zur Therapie der Fibromyalgie werden von der Schulmedizin kaum geteilt, weil noch keine ausreichenden wissenschaftlichen Nachweise im Sinne der Schulmedizin erbracht worden seien.