Homöopathie
Die Homöopathie gehört in Deutschland zu den so genannten besonderen Therapierichtungen und wird insofern von Behörden und Trägern von Gesundheitseinrichtungen anerkannt. Homöopathische Arzneimittel unterliegen, ebenso wie chemische Arzneimittel, dem strengen Zulassungsverfahren durch die Behörden.
Bei der Homöopathie kommen zwei Wirkprinzipien zur Anwendung:
Ähnliches heilt Ähnliches, das bedeutet, eine Substanz, die in höherer Konzentration krank macht, heilt in entsprechender Verdünnung.
Wirkstoffe werden durch Verdünnung wirksamer, oder, wie der Homöopath sagt, potenziert.
Darüber haben sich Homöopathen und Schulmediziner seit 1796 gestritten. Natürlich ist es zunächst wenig verständlich, wenn man eine Verdünnung vorliegen hat, die so stark ist, dass mit normalen physikalischen oder chemischen Methoden keine Materie mehr in der Verdünnung nachzuweisen ist, dass diese Verdünnung noch eine, oft sogar sehr starke, Wirkung auslösen soll. Die Gegner der Homöopathie sollten sich über die Grenzen der Schulchemie und Schulphysik hinweg mal mit der Quantenmechanik beschäftigen. Da finden wir nämlich den Schlüssel für die Wirksamkeit der Homöopathie. Sie mit Plazebo (Scheinmedikament) Wirkung gleichzusetzen, ist aus den Augen der Naturheilkunde grenzenlose Überheblichkeit.