Migräne

Aus Heilkundelexikon
Wechseln zu: Navigation, Suche

Migräne das Gewitter im Kopf


Woran erkenne ich eine Migräne?

Einseitiger anfallsartiger Kopfschmerz ist ein Zeichen für Migräne. Die Patienten sind sehr lärm-und lichtempfindlich. Fast immer kommen Übelkeit und Erbrechen hinzu. Unter körperlicher Belastung verschlechtert sich der Zustand.


Wie kann man einer Erkrankung vorbeugen?

Schulmedizinisch werden vorbeugend Betablocker, Calcium oder Serotonin Antagonisten sowie Triptane eingesetzt, im akuten Anfall Schmerzmittel. Naturheilkundlich werden homöopathische Mittel und hochdosiertes Magnesium eingesetzt.


Wen trifft die Krankheit besonders?

Migräne ist keine typische Frauenkrankheit. Männer können gleichermaßen davon betroffen sein. Auch Kinder bekommen in der heutigen Zeit schon Migräneanfälle. Meistens leiden bereits Eltern und Großeltern darunter. Dabei ist man sich in medizinischen Fachkreisen noch nicht einig, ob die Migränebereitschaft ausschließlich auf Vererbung beruht. Umweltfaktoren spielen ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle.


Ist Migräne heilbar?

Wie bei allen chronischen Krankheiten versucht der Naturheilmediziner die auslösende Ursache heraus zu bekommen. Bei der Wochenendmigräne reicht meistens weniger schlafen schon aus um anfallsfrei zu bleiben. Bei rechtsseitiger Migräne soll aus naturheilkundlicher Sicht eine Leber-Galle Störung vorliegen, bei linksseitiger Migräne eine Milzstörung. Klagt jemand über Stirnkopfschmerz, ist eventuell eine Störung im Unterleib vorhanden. Der Kopfdeckenschmerz lässt aus unserer Sicht auf eine Beteiligung der Niere schließen.


Welche Therapie wenden Sie in Ihrer Praxis an?

Bei unklarer Ursache lasse ich eine spezielle Blutuntersuchung anfertigen. Anhand dieser Analyse erkenne ich in zahlreichen Fällen die Ursache und kann nach dem Selbstverständnis der Naturheilkunde gezielt therapieren. Akupunktur und Neuraltherapie können nach unserer Beobachtung Migräne lindern oder sogar ganz verhindern und in vielen Fällen die Migräneanfälle minimieren bzw. beseitigen.

Eine Anerkennung dieser naturheilkundlichen Therapien durch die Schulmedizin ist bisher nicht erfolgt, weil Beweise für die Wirksamkeit im Sinne der Schulmedizin nicht ausreichend erbracht seien.