Osteoporose

Aus Heilkundelexikon
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Osteoporose Das Märchen von der Kuhmilch


Was bedeutet Osteoporose?

Osteoporose bedeutet wörtlich übersetzt „Löcher in den Knochen“, das heißt bei normaler Knochenstruktur vermindert sich das Knochengewebe. Der menschliche Knochen besteht zu 2/3 aus Kalksalzen und zu 1/3 aus Grundsubstanzen wie beispielsweise kollagene Fasern. Die Knochenmarkhöhle enthält das blutbildende Bindegewebe, die Knochenmatrix wird laufend von Aufbauzellen (Osteoblasten) aufgebaut und durch Abbauzellen (Osteoklasten) abgebaut. Bei der Osteoporose stimmt das Verhältnis nicht mehr und der Knochen wird brüchig.

Wie bekommt man Osteoporose?

Grob eingeteilt gibt es zwei Formen der Osteoporose. Die primäre Osteoporose befällt vor allem Frauen nach den Wechseljahren. 25 % aller Frauen über 60 Jahre und sogar 50 % aller Frauen über 70 Jahre sind betroffen. Die sekundäre Osteoporose hat bekannte Ursachen wie beispielsweise Cortisonlangzeitbehandlung, Schilddrüsenüberfunktion, jahrelanger Alkoholmissbrauch, starker Bewegungsmangel sowie Vitamin-D-Mangel.


Wie behandelt man Osteoporose?

Schulmedizinisch verwendet man Hormonpflaster, um die Menopause heraus zu zögern, Da die künstlichen Östrogene aber wohl nachweislich ein Tumorwachstum fördern, sollte man diese Entscheidung reiflich überlegen. Viele Naturvölker kennen keine Hormonpflaster und haben bis ins hohe Alter feste Knochen. Völlig ungeeignet ist aus unserer Sicht die Empfehlung „Trinken Sie jeden Tag einen Liter Kuhmilch“. Länder mit hohem Milchverzehr wie USA, Deutschland oder Schweiz haben die weltweit höchste Osteoporose-Rate. Durch den hohen Phosphatanteil in der Milch wird der Calciumanteil kaum resorbiert. Zudem entzieht Kuhmilch den Knochen Calcium zur Neutralisierung der schwefelhaltigen Aminosäuren. Diese Erkenntnisse stammen von naturheilkundlichen Therapeuten und werden von der Schulmedizin kaum anerkannt.


Welche Ursachen der Osteoporose sieht die Naturmedizin?

Aus naturheilkundlicher Sicht gibt es zwei Hauptursachen. Die erst ist eine jahrelange Übersäuerung (Acidose) des Körpers. Diese Säuren entstehen in erster Linie durch übermäßige Zufuhr von Fleisch, Kaffee, Süßwaren, Alkohol, negativem Stress und Sauerstoffmangel. Da diese Säuren lebensnotwendigerweise neutralisiert werden müssen (Ausscheidung über Atmung, Schweiß, Stuhl und Urin), diese Kompensationsmöglichkeiten im Alter aber nachlassen, löst der Körper Calcium aus den Knochen, da dieses Mineral Säuren puffern kann. Als Folge davon soll dann Osteoporose entstehen. Die zweite Ursache ist Bewegungsmangel. Auch diese Schlussfolgerung ist naturheilkundlich begründet, nicht von der Schulmedizin getragen.


Welche naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Wichtig ist aus naturheilkundlicher Sicht eine Nahrungsumstellung auf basische Kost. Zur schnellen Linderung von Schmerzen helfen nicht selten Baseninfusionen in Verbindung mit physikalischen Therapieformen und anderen Injektionstherapien, die gezielt auf das Beschwerdebild abgestimmt werden. Sauerstoffbehandlung, homöopathische Komplexmittel und Schüssler Mineralsalze sind ebenfalls nicht selten sehr hilfreich. Bei fortgeschrittener Osteoporose gibt es im Rahmen der Naturheilkunde die Möglichkeit einer Zellbehandlung mit Osteoblasten.