Symbioselenkung

Aus Heilkundelexikon
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Dies ist ebenfalls eine vielgeübte Methode der klassischen Naturheilkunde. Bei der Symbioselenkung, oft auch Darmsanierung genannt, geht man davon aus, dass im Darm ein ständiges Gleichgewicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Bakterien herrscht. So weit ist sich die Naturheilkunde mit der Schulmedizin einig. Die guten Bakterien leben mit uns zusammen, daher der Name Symbiose aus dem Griechischen. Sie sind zum Beispiel an der Verdauung beteiligt, übernehmen auch Aufgaben der körpereigenen Abwehr. Davon abzugrenzen sind Bakterien, auch andere Krankheitserreger, die über falsche Ernährung, belastete Lebensmittel, aber auch als Folge einer Antibiotikatherapie den Darm überschwemmen, Beschwerdebilder auslösen und den Organismus allgemein belasten. Bei der Symbioselenkung werden die normalen Verhältnisse im Darm wiederhergestellt. Dazu gibt es unterschiedliche Methoden, von Arzneimitteln, die die gesunde Darmkultur wieder aufbauen bis hin zu Injektionskuren mit einer Art Impfstoff aus den eigenen krankheitserregenden Bakterienkulturen.

Nach Meinung der Naturheilkunde sollen zahlreiche chronische Erkrankungen durch eine gestörte Darmflora (Besiedelung) ausgelöst oder verschlechtert werden.

Die Schulmedizin steht der Symbioselenkung sehr kritisch gegenüber, obwohl sie den Einsatz bei bestimmten chronischen Erkältungskrankheiten durchaus toleriert.

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